Eins vorab: Die beiden Schlagworte Social Selling und Social Commerce sind momentan in der Findungsphase.

In diesem Blogbeitrag  haben wir versucht folgende Definition oder Orientierung für die beiden Begriffe aufzulisten. 

Bei Social Selling handelt es sich um eine Marketingstrategie, die zum Ziel hat eine Kundenbeziehung auf- oder ggf. auszubauen, damit diese sich dann positiv auf den Verkaufsprozess auswirken kann. Damit einher gehen Posts auf social Media Plattformen (diese werden überwiegend für social selling verwendet), Werbung rund um den Shop/ das Unternehmen  von beispielsweise Influencern (Schlagwörter in dem Zusammenhang sind Affiliate oder Affiliate Links) oder Kampagnen bei denen der Kunde maßgeblichen Einfluss auf das Endprodukt hat und somit die Verkaufswahrscheinlichkeit gesteigert wird. 

Ein gutes Beispiel für Social Selling ist die Kampagne von Coca Cola. Das Unternehmen druckte verschiedenste Namen auf ihre Dosen und verbreitete den Hashtag #ShareaCoke auf den verschiedensten social Media Plattformen. Folge der Kampagne war, dass sehr viele Menschen eine Cola mit ihrem eigenen Namen oder dem der Freundin etc. haben wollten und beim Kauf dann, den von Coca Cola erfundenen Hashtag, mit einem eigenen Post weiter verbreiteten. Was für das Unternehmen natürliche hohe Umsätze bedeutete. 

Die Tatsache das sich solch eine Kampagne wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken verbreitet hieß in dem Fall für Coca Cola auch enorme Ersparnisse bei den Marketingkosten. Außerdem bauten viele Kunden dadurch eine emotionale Bindung zu der Brand auf. 

Es wurden also hohe Umsatzzahlen mit einer interaktiven Kampagne und den sozialen Netzwerken im Mittelpunkt generiert. 

Im Vergleich dazu gibt es nun auch Social Commerce, welches Teilaspekte des Social Sellings beinhaltet und trotzdem ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist der Verkauf direkt über die jeweilige Plattform. Das bedeutet der Kunde ist nicht nur durch Social Media auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam geworden, sondern kann diese auch direkt über Social Media kaufen oder in Anspruch nehmen. 

Social Commerce wäre z.B. der Kauf eines Kleidungsstücks über Instagram (direkter Kaufabschluss durch einen Klick auf „Kaufen“ innerhalb des Posts).

Bei Social Commerce wird versucht so viel des Kaufprozesses wie möglich auf einer Plattform zu zentralisieren. Aufgrund der technischen Gegebenheiten von z.B. Instagram muss man spätestens bei der Zahlung die Plattform verlassen, jedoch ist dies bereits Social Commerce (Stand Nov.2021).

Zur Veranschaulichung zeigen wir hier eine  Darstellung der beiden Strategien:

Im großen und ganzen kann man sagen, dass Social Selling und Social Commerce nicht zwei unterschiedliche Marketingstrategien sind, sondern dass Social Commerce ein Teil von Social Selling ist. 

Social Selling beschreibt die vollumfängliche Nutzung der social Media Plattformen zur Erhöhung der Umsatzzahlen, darin inbegriffen sind alle damit einhergehenden Funktionalitäten und Social Commerce ist der Teil von Social Selling, der sich auf die Zentralisierung des Kaufprozesses auf eben diese Plattformen spezialisiert.

Quellen : 

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